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Was ist eine epidemiologische Studie?

Die Epidemiologie beschäftigt sich mit den Ursachen und Folgen sowie der Verbreitung von gesundheitsbezogenen Zuständen und Ereignissen in Populationen.

Diese Wissenschaft untersucht jene Faktoren, die zu Gesundheit und Krankheit von Individuen und Populationen beitragen und ist deshalb die Basis aller Maßnahmen, die im Interesse der Volksgesundheit unternommen werden.
  • Inzidenz
  • Die Inzidenz ist ein Maß für das Neuauftreten einer bestimmten Krankheit in einer bestimmten Bevölkerung während eines bestimmten Zeitraumes (meist ein Jahr). Inzidenzstudien brauchen häufig lange Beobachtungszeiten großer Kollektive: sie sind daher kosten- und zeitaufwendig. Sie erlauben dafür genaue Angaben über Risiken. Die Inzidenz wird meist auf ein Jahr bezogen, weil dieselbe Krankheit in einem Individuum wiederholt auftreten kann. Ein neuer Fall bleibt solange ein Fall, bis er geheilt ist.

  • Prävalenz
  • Als Prävalenz bezeichnet man die Anzahl der Fälle einer bestimmten Krankheit oder eines Zustandes in einer bestimmten Bevölkerung zu einem bestimmten Zeitpunkt.

  • Die Beziehung zwischen Prävalenz und Inzidenz kann folgendermaßen beschrieben werden:
  • Prävalenz = Inzidenz x durchschnittliche Krankheitsdauer Ein neu Erkrankter trägt zum Zeitpunkt seiner Erkrankung zur Inzidenz bei, während der ganzen Krankheitsdauer zur Prävalenz. Prävalenz ist ein gutes Maß für Krankheiten oder Veränderungen, die relativ stabil bleiben, sie ist ein ungeeignetes Maß für akute Krankheiten.